Feuerwehrkameradinnen erhalten Hygieneartikelboxen
Die Kameradinnen der Feuerwehren in der Gemeinde bei der Ausübung ihrer wichtigen ehrenamtlichen Tätigkeit für die Gemeinschaft zu unterstützen, war das Anliegen der Gleichstellungsbeauftragten Lisa-Marie Westphal, als sie kürzlich eine Box mit Hygieneartikeln an die Ortsfeuerwehr Groß Brunsrode übergab. Die Übergabe an Gruppenführerin Ann-Kathrin Fischer und Ortsbrandmeister Bennet Rebel fand stellvertretend für alle Ortsfeuerwehren statt. Denn alle Feuerwehren der Gemeinde wurden von der Verwaltung mit derartigen Boxen ausgestattet.
Darum geht es: Kleine Boxen mit Hygieneartikeln mit denen die Einsatzfahrzeuge ausgestattet wurden. Sie beinhalten, wie von den Kameradinnen gewünscht: Menstruationsprodukte sowie Handschuhe und Feuchttücher. Die Produkte stehen den Feuerwehrfrauen kostenlos bei den Einsätzen zur Verfügung, welche auch oft ungeplant länger andauern können.
Von Anfang an: Die Idee stammt von den Kameradinnen selbst, die damit an Gemeindebrandmeister Maik Goerke herangetreten sind, der ebenfalls bei der Übergabe in Groß Brunsrode dabei war. Er befürwortet das Anliegen ausdrücklich „Frei zugängliche Hygieneartikel für Frauen auch im Alarm- und Einsatzdienst, sollten genauso selbstverständlich sein wie die Einsatzkleidung. Denn Fürsorge und Einsatzbereitschaft machen keinen Unterschied. Ich hoffe, dass diese Aktion der Startschuss für weitere Ideen für unsere Feuerwehrfrauen in der Gemeinde ist.“
Gemeindebrandmeister Maik Goerke leitete das Anliegen an Gleichstellungsbeauftragte Lisa-Marie Westphal weiter, welche die weitere Organisation und Beschaffung sowie die Übernahme der Kosten über das Brandschutzbudget organisierte. „Ich freue mich, dass die Gemeinde Lehre die Kameradinnen der Feuerwehren mit dieser Maßnahme unterstützen konnte und hoffe, dass die sie auch zukünftig mit ihren Anliegen an uns herantreten. Es muss weiter ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass alle Menschen gleichbehandelt werden sollten, aber Bedürfnisse trotzdem unterschiedlich sein können“, erklärt Lisa-Marie Westphal, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde.