Sprachförderung in den Kindertagesstätten 

Liebe Erziehungsberechtigte,

Liebe pädagogische Fachkräfte,

mein Name ist Naciye Aragou und ich bin Dipl. Sprachenlehrerin(Schwerpunkt "Interkulturelle Kommunikation"). Seit August 2019 arbeite ich bei der Gemeinde Lehre im Fachbereich 30 als Sprachförderkraft mit den Vorschulkindern in den acht Kindertagesstätten der Gemeinde.

Zu meinen Aufgaben gehört:

Durchführung der Sprachstanderhebungen bei den Vorschulkindern im Alter von 4 bis 6 Jahren

Mit den Sprachstanderhebungen beginne ich bereits im Mai jeden Jahres und damit über ein Jahr vor der Einschulung des Kindes. Diese wird bei jedem Vorschulkind durchgeführt und dauert etwa 10 bis 15 Minuten.

Dabei sollen unterschiedliche Kompetenzen und sprachliche Fertigkeiten spielerisch ermittel werden. Die Ergebnisse helfen mir dabei festzustellen, ob bei einem Kind ein Sprachförderbedarf besteht.

Sprachförderung

Das Ziel der Sprachstanderhebungen ist es, bei sprachlichen Auffälligkeiten frühzeitig zu reagieren, um diese bis zur Einschulung zu beheben.

Nach Beendigung der Sprachstanserhebungen in allen gemeindlichen Kitas erfolgt die Auswertung. Sprachförderung erhalten Kinder, bei denen im Rahmen der Sprachstanderhebung ein Sprachförderbedarf festgestellt wurde. Sie findet einmal pro Woche in der jeweiligen Kita statt und dauert rund 45 Minuten. Die Sprachförderung soll möglichst alltagsintegriert in der Gruppe stattfinden.

Falls bei eienm Kind ein Sporachförderbedarf besteht, werden ausschließlich die Erzeihungsberechtigten des Kindes benachrichtigt und von mir zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Im Rahmen der Sprachstandserhebung achte ich auch darauf, ob bei dem Kind ein Logopädie-Förderbedarf besteht. Falls dies zutrifft unterrichte ich die Erziehungsberchtigten darüber.

Sprachbildungskoordination


Zurzeit erarbeite ich in Zusammenarbeit mit den Kita-Leitungen ein Sprachförderkonzept, das individuell auf die Anforderungen in der Gemeinde Lehre zugeschnitten ist. Das Sprachförderkonzept wir nach Fertigstellung kontinuierlich weiterentwickelt. 
Ich bin Mitglied im regionalen Netzwerk KEA (Kinder entwickeln alltagsintegriert Sprache). Durch den verstärkten Austausch mit anderen Sprachbildungskoordinierenden im Netzwerk, erhalte ich stetig neue Impulse für unser Sprachförderkonzept und bin auf dem neusten methodischen Stand.

Neben der Arbeit als Sprachförderkraft mit den Kindern, gehört auch die Sprachbildungskoordination sowie die Fachberatung der pädagogischen Fachkräfte in diesem Bereich zu meinen Aufgaben. Dazu gehört auch die Organisation von Weiterbildungen der Kitabeschäftigten durch externe Referenten.