Vorsicht vor dem Eichenprozessionsspinner
Die Gemeindeverwaltung Lehre macht darauf aufmerksam, dass sich der Eichenprozessionsspinner auch in diesem Jahr wieder ausbreitet. Besonders im Juni und Juli besteht erhöhte Gefahr. Die Raupen des Nachtschmetterlings entwickeln nach ihrer zweiten Häutung feine Brennhaare, die starke allergische Reaktionen auslösen können. Diese Haare finden sich nicht nur an den Tieren selbst, sondern auch in Häutungsresten, Gespinstnestern sowie auf Straßen und Wegen.
Besonders die Gespinstnester stellen ein Risiko dar: Sie können bei Berührung oder durch Windverwehung Beschwerden wie Hautreizungen, Atemprobleme oder Augenentzündungen verursachen. Die Gemeinde Lehre bittet daher um besondere Vorsicht in Bereichen mit Eichenbestand.
So können Sie sich schützen: Bitte meiden Sie die befallenen Gebiete und abgesperrten Bereiche. Wenn ein Aufenthalt in befallenen Gebieten unvermeidlich ist, dann sollte darauf geachtet werden, dass alle Körperflächen wie Nacken, Hals, Arme und Beine bedeckt werden. Die Raupen und das Gespinst sollten nicht berührt werden. Weiterhin wird empfohlen sich in der Nähe von befallenen Bäumen nicht ins Gras oder auf den Boden zu setzen. Nach dem Kontakt mit den Raupenhaaren sollte Kleidung sofort ausgezogen werden sowie eine Dusche und eine Haarwäsche vorgenommen werden. Die Kleidung sollte dann bei 60 Grad gewaschen werden, um das Nesselgift der Raupenhaare zu vernichten.
Betroffene Bereiche können dem Ordnungsamt der Gemeinde Lehre per E-Mail an ordnungsamt@gemeinde-lehre.de oder in der Meldoo-App gemeldet werden.