Gartenwettbewerb geht in die Verlängerung
Die Gemeinde Lehre hatte in der diesjährigen Umweltwoche Mitte März den Gartenwettbewerb „Naturnahe Vorgärten“ ausgerufen. Damit sich noch mehr Menschen mit einem Garten daran beteiligen können, wurde der Bewerbungszeitraum bis zum Frühjahr 2027 verlängert. Damit soll auch die aktive Umgestaltung der Vorgärten mehr in Mittelpunkt gerückt werden.
„Der Gartenwettbewerb kann als Anregung dienen, den eigenen Vorgarten naturnah und auch langfristig umzugestalten. Das benötigt Zeit für Planung und Umsetzung“, erläutert Eike Guhl von der Gemeindeverwaltung die Hintergründe. Der neue Bewerbungszeitraum endet erst im kommenden Jahr am 15. Mai 2027. Die ersten fünf Plätze werden mit insgesamt 600 Euro belohnt.
Der Gartenwettbewerb ist als Mitmachaktion gedacht, die dazu einlädt, den eigenen Vorgärten naturnah, nachhaltig und insektenfreundlich zu gestalten. Unter dem Motto „Die Gemeinde blüht auf- Dein Vorgarten: Naturnah und nachhaltig“ soll die Aktion auch Alternativen zu den häufig zu sehenden Schottergärten und Rasenflächen aufzeigen. Ein naturnaher Vorgarten kann optisch attraktiv und gleichzeitig pflegeleicht sein.
So kann auch der Vorgarten kann etwa durch das Anlegen einer Wildblumenwiese oder der Bepflanzung mit heimischen Stauden und Gehölzen zu einem wertvollen Biotop für Tiere und vor allem Insekten werden. „Als Global Nachhaltige Kommune liegt uns die Förderung der heimischen Artenvielfalt direkt vor der Haustür sehr am Herzen“, betont Bürgermeister Andreas Busch und ergänzt „wenn das Ortsbild dadurch noch farbenfroher und einladender wird, ist das ein weiterer Pluspunkt des Wettbewerbs.“
Beim Wettbewerb geht es um den grünen Eingangsbereich eines Grundstücks, der zwischen Haus und Straße liegt. Wer jetzt eine naturnahe Umgestaltung seines Vorgartens über das nächste Jahr plant und am Wettbewerb teilnehmen möchte, darf seine Fortschritte gerne in Bildern festhalten.
Wer mit seinem Vorgarten teilnehmen möchte, sendet eine Bewerbung bis zum 15. Mai 2027 an umweltwoche@gemeinde-lehre.de. Neben einer kurzen Beschreibung und einer Aufzählung von artenschutzfördernden Besonderheiten wie etwa Wasserstellen und Nisthilfen, dürfen gerne Fotos des Vorgartens mitgeschickt werden.
In der Jury sind vertreten Verwaltung, Politik und Umweltverbände. Diese trifft aus den allen Einsendungen eine Vorauswahl und nimmt ausgewählte Gärten dann in Augenschein und die Prämierung erfolgt im Spätsommer des nächsten Jahres.