Naturnahe Gärten prämiert
Der von der Gemeinde Lehre erstmals im Rahmen der Umweltwoche ausgerufene Wettbewerb „Naturnahe Gärten“ war ein voller Erfolg. Es gab zahlreiche Bewerbungen und nachdem die fünfköpfige Jury im Sommer die Gärten der Endrunde besichtigt hat, wurden jetzt die Gewinnergärten bekanntgegeben.
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Bild: © Gemeinde Lehre
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Bürgermeister Andreas Busch besuchte gemeinsam mit Eike Guhl vom Fachbereich 50, die den Wettbewerb seitens der Verwaltung organisiert hat, die Gärtnerinnen und Gärtner vor Ort in ihren grünen Oasen und überreichte die Preise.
„Schön, dass der Gartenwettbewerb gleich bei der Premiere so gut angenommen wurde. Als ,Global Nachhaltigen Kommune‘ möchten wir so die Artenvielfalt fördern und ein größeres Bewusstsein für den Artenschutz in unserer Gemeinde schaffen“, erklärt Bürgermeister Andreas Busch die Hintergründe des Wettbewerbs.
„Es gab insgesamt 17 Bewerbungen, von denen rund 10 vor Ort besichtigt wurden“, berichtet Eike Guhl, die neben dem gemeindlichen Klimaschutzmanager Phil Kühnholz, Britta Steinhaus vom BUND, Marc Böhles von der Stiftung Naturlandschaft und Rochus Jonas von der Ortsgruppe Lehre des FUN Hondelage, auch Teil der Jury war. Die höchste Punktzahl bekam der Garten von Deborah und Florian Leicht aus Klein Brunsrode. Das Preisgeld in Höhe von 250 Euro „wird natürlich wieder in den Garten investiert wird“ wie die Gewinnerin freudig berichtet. Ihr Garten hat die meisten Kriterien erfüllt, für welche die Jury im Bewertungskatalog festgelegte Punktzahlenvergeben hat. Dabei sollte ein solcher naturnah gestalteter Garten etwa durch viele insektenfreundliche Pflanzen auszeichnen, die vielfältige Lebensräume für heimische Tiere bieten. In Leichts Garten findet man dazu auch eine Totholzhecke, diverse Wasserquellen für Amphibien, Insekten und Vögel sowie mehrere Nistkästen für Schwalben, Mauersegler und Meisen und Nistbereiche für Wildbienen. Einen Einblick in ihren Garten gewährt sie auf ihrem Instagramkanal „leichtergarten“.
Die zweithöchste Punktzahl, und damit 150 Euro, erhielt der Garten von Hans-Jürgen Niebuhr aus Beienrode. Karin Noodt aus Flechtorf gewann 100 Euro Preisgeld für ihren naturnahen Garten. Cornelia Lewerdomski aus Lehre und Stefanie Krüger-Liebig aus Essenrode konnten sich über ein Preisgeld von je 50 Euro freuen. Dazu erhielten alle Prämierten ein Holzschild für ihren Garten, das an ihre Teilnahme am Wettbewerb erinnert. Diese umweltfreundlichen Holzschilder wurden in der Werkstatt des Beruflichen Trainingszentrums BTZ in Lehre gefertigt.
„Die Gemeinde Lehre möchte mit dem Wettbewerb eine naturnahe Gartengestaltung unterstützen und dazu anregen, die privaten Gärten mehr und mehr als ‚grünen Lungen‘ in den Ortskernen zu verstehen. Die prämierten Gärten können dabei bestimmt als Inspiration dienen“, so Bürgermeister Andreas Busch. „Eine Wiederholung des Wettbewerbs „Naturnahe Gärten“ ist in Planung – vielleicht mit einem neuen Schwerpunkt“, verkündet Organisatorin Eike Guhl abschließend.