Spielplatz Forstkamp - ein Rückblick
Zuerst einmal tut es allen Beteiligten leid, dass viele das neue Spielgerät als schlechten Ersatz empfinden. Entschieden hat über die Ersatzbeschaffung die Gemeindeverwaltung in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Politik. Geregelt wurde die neue Beschaffung gemäß der Prioritätenliste zur Beschaffung von Spielplatzgeräten. Demnach gab es zwei Beschränkungen für das neue Spielgerät: Zum einen die finanzielle, zum anderen sollte sie den aktuellen Ansprüchen an Spielgeräten genügen.
Zum Hintergrund: An dem Spielturm sind bei einer der regelmäßigen Prüfungen sicherheitsrelevante Schäden an Tragbalken, Standpfosten und Plattform festgestellt worden, so dass eine Reparatur nicht mehr sinnvoll war. So musste das Gerät abgebaut werden. Für die Neubeschaffung wurden dann mehrere Angebote für eine Turmkombination eingeholt. Die Ausgewählte ist aus langlebigem Aluminium (pulverbeschichtet) und soll laut Hersteller in der Spielfunktion identisch sein mit dem abgebauten Spielplatzgerät, es verfügt über Rutsche, Turm und Doppelschaukel. Was seit dem wirklich fehlt, ist eigentlich nur das Kletternetz. Natürlich kann das Spielgerät auch ergänzt werden, um den Spielwert noch zu erhöhen.
Letztlich steht fest, dass künftig bei solchen Planungen, neben der Politik, auch verwaltungsseitig vermehrt Elternvertretungen einbezogen werden sollen, um solch einen Unmut in Zukunft zu vermeiden.