Kommunale Wärmeplanung

Die Gemeinde Lehre hat jetzt einen ersten Entwurf für die Kommunale Wärmeplanung! Dieser wurde in zwei Werkstätten auch bereits mit der Politik überarbeitet und in einer öffentlichen Veranstaltung den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Den aktuellen Stand finden Sie als pdf-Dokument anbei. Sie können sich auch selbst einbringen bei der weiteren Bearbeitung - wenden Sie sich dafür an Marco Schulz, waermeplanung@gemeinde-lehre.de.  Der erste Plan soll noch im Frühjahr vom Gemeinderat beschlossen werden, aber auch danach noch regelmäßig evaluiert werden.


Grundlage für diesen wichtigen Schritt in Richtung klimafreundlicher Wärmeversorgung ist das bundesweit gültige Wärmeplanungsgesetz, kurz: WPG . Eine gesetzliche Verpflichtung auf Landesebene gemäß § 20 des Niedersächsischen Klimagesetzes (NKlimaG) besteht für die Gemeinde derzeit noch nicht – dennoch geht Lehre proaktiv voran.

Möglich macht das für die Gemeinde eine Förderung, die durch die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH(ZUG)  als Projektträgerin des Bundes abgewickelt wird. „Energiewende und Klimawandel sind in aller Munde und oft auch Reizthemen. Wir wollen hier proaktiv vorangehen, die Gemeinde Lehre sicher aufstellen und dabei aufklären, warum eine Wärmeplanung Sinn macht“, so Bürgermeister Andreas Busch.


Die Wärmeplanung erfolgte stufenweise und begann mit einer umfassenden Bestandsanalyse: Erfasst wurden unter anderem der aktuelle Wärmebedarf, eingesetzte Energieträger, vorhandene Heizungsanlagen sowie die bestehende Energie-Infrastruktur. Datengrundlage dafür sind insbesondere Informationen der Netzbetreiber für Strom und Gas sowie der Bezirksschornsteinfeger. Darüber hinaus wurden auch lokale Energieversorger, Wohnungsunternehmen und Betriebe mit Abwärmepotenzial einbezogen.

In weiteren Schritten folgten eine Potenzialanalyse, die Entwicklung von Zielszenarien und schließlich die Ausarbeitung einer konkreten Umsetzungsstrategie.

Neben regelmäßigen Informationen zum Fortschritt der kommunalen Wärmeplanung im Klimaausschuss und im Gemeinderat, sind auch weiterhin öffentliche Informationsveranstaltung für die Menschen in der Gemeinde geplant.