Infos zum Equal-Pay-Day
„Die Ursachen für diese Schieflage sind vielschichtig“, betont Julia Carluccio. So werden Berufe, in denen besonders viele Frauen arbeiten, schlechter bezahlt als Jobs, in denen vor allem Männer arbeiten. Dabei hat auch die Coronakrise deutlich gemacht, wie wichtig zum Beispiel die Pflege- und Erziehungsberufe für unsere Gesellschaft sind. Hinzu kommt, dass vor allem Mütter ihre Arbeitszeit reduzieren, während Väter kaum Elternzeit nehmen und weiter in Vollzeit arbeiten. So übernehmen Frauen 52 Prozent mehr unbezahlte Sorgearbeit. Aber selbst bei zwei Personen mit dem gleichen Beruf werden Frauen häufig schlechter bezahlt.
Um auf dieses nach wie vor existierende Problem aufmerksam zu machen, hat die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde an diesem Tag unter dem Motto „Gerechte Bezahlung in der digitalen Arbeitswelt“ Flyer verteilt: „Denn das mobile Arbeiten und digitale Lösugen für körperlich schwere Arbeiten haben das Potential, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern explizit am Arbeitsmarkt aufzuheben – wir müssen diese Chance nur nutzen!“ Zumindest die Tendenz ist erfreulich: Im letzten Jahr waren es noch 19 Prozent Verdienstunterschied. Doch weiterhin bleibe hier noch einiges zu tun.
Sie haben Fragen oder Hinweise zu dem Thema? Dann melden Sie sich gern: per E-Mail an gleichstellung@gemeinde-lehre.de oder unter Tel. 05308-699-34.
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