Begrüßung der neuen Bundesfreiwilligendienstleistenden im Rathaus
Den Bundesfreiwilligendienst gibt es schon seit 2011 und er kann im ökologischen, kulturellen und sozialen Bereich geleistet werden. So entscheiden sich auch in der Gemeinde Lehre jedes Jahr wieder junge Menschen dazu, sich ein Jahr lang für die Gemeinschaft und Gesellschaft zu engagieren. Alle neuen Bufdis der Gemeinde Lehre haben im Sommer angefangen und arbeiten in einer Kindertagesstätte. Viele von Ihnen denken über eine berufliche Zukunft in diesem Bereich nach und erhalten so umfangreiche Einblicke in den Berufsalltag.
So hat etwa Luka Heitmann, 18 Jahre alt, zuvor ein Kita-Praktikum gemacht und leistet nun den Bundesfreiwilligendienst in der Kita an der Feuerwehr in Lehre. „Ich habe viel Spaß bei der Arbeit mit den Kindern und möchte danach eine Ausbildung in dem Bereich machen“, erzählt Luka Heitmann. Eine Ausbildung zur Sozialassistentin plant auch die 20 Jahre alte Kiara Ruth Cuenca Tiel, die erst seit drei Jahren in Deutschland lebt und von den Philippinen stammt. Sie strahlt geradezu, wenn sie über ihre Erfahrungen in der Waldkita in Essehof berichtet „Ich habe so viel Freude mit den Kindern, wenn ich mit ihnen zusammen spiele und mich um sie kümmern kann.“
Viele Jugendliche nutzen die Zeit des Bundesfreiwilligendienstes auch zur persönlichen und vor allem beruflichen Orientierung. Jannik Hoppe hat seinen Schulabschluss nach der 10. Klasse gemacht und ist nun Bufdi in der Kita Kunterbunt in Lehre. „Ich wurde von meinen Kollegen gut aufgenommen“, erzählt er von seinen Erfahrungen. Er fühlt sich dort gut aufgehoben, aber seine berufliche Zukunft sieht der 18-Jährige vielleicht auch in einem technischen Beruf.
Außerdem ist seit kurzem Florian Gutschank als Bufdi in der Kita Flechtorf im Einsatz und Lasse Bräutigam unterstützt die Mitarbeiter der Kita „Hand in Hand“ in Groß Brunsrode.
Vanessa Rothermund informierte die jungen Erwachsenen über die Möglichkeit, nach dem Freiwilligendienst eine Ausbildung bei einer der Gemeinde-Kitas zu beginnen. „Wir freuen uns natürlich, wenn sich junge Menschen nach dem Bundesfreiwilligendienst für eine Ausbildung bei der Gemeinde entscheiden“, pflichtet Bürgermeister Andreas Busch ihr bei. Doch auch den Jugendlichen diese Möglichkeit zur beruflichen Orientierung zu bieten und ihr freiwilliges Engagement für die Gemeinschaft anzuerkennen, erachtet Andreas Busch als wichtig.