Ausstellung UNICEF Kindheit in Afghanistan: Eröffnung am 2. September um 17 Uhr
„Es ist unfassbar traurig, dass auch heute immer noch Kinder unter Krieg und Gewalt leiden müssen“, betont Gemeindebürgermeister Andreas Busch zum Inhalt der Ausstellung. Das Fotoprojekt „Kindheit in Afghanistan“ von der UNICEF-AG Berlin, Stadtteilgruppe Spandau-Falkensee, soll die Vielfältigkeit veranschaulichen, wie Kinder und Jugendliche in der Hauptstadt Afghanistans und um sie herum leben. Mithilfe der Arbeiten zweier junger Fotografen aus Kabul möchte die Ausstellung authentisch möglichst viele Facetten der Kindheit in einem Land aufzeigen, über das durch die aktuelle Lage meist nur negative Berichterstattung erfolgt.
Die Ausstellung ist in die Rubriken Familie, Bildung, Arbeit und Freizeit gegliedert und enthält erklärende Texte auf Deutsch, Englisch und Farsi zu den einzelnen Fotos, Hintergrundinformationen zu der Arbeit von UNICEF in Afghanistan und Erläuterungen zur UN-Kinderrechtskonvention, die die Richtschnur für die weltweite Arbeit von UNICEF ist. „Durch den Abzug der NATO und die Rückkehr der Taliban wird das Leben der Kinder und vor allem das der Mädchen durch den Einfluss der Terrorgruppe grundlegend verändern und deutlich verschlechtern“, so Hannelore Hesse von der UNICEF Arbeitsgruppe Braunschweig.
Die Bildwerke verfolgen das Ziel, den interkulturellen Austausch anzuregen, die Blickwinkel der Ausstellungsbesucher auf das tägliche Leben afghanischer Kinder zu erweitern und außerdem daran zu erinnern, dass jedes Kind auf der Welt ein Recht auf Kindheit hat. Die Ausstellung wird von 2. bis 28. September im Obergeschoss der Gemeindeverwaltung in Lehre, Marktstraße 10, zu sehen sein. Die Eröffnung hierzu findet am 2. September um 17 Uhr statt. Eventuelle Einschränkungen sind corona-bedingt zu beachten.