„Emanzipation in Liedern“: Chansons von Marie-Luise Linnemann
„Gerade angesichts der aktuellen Zeiten mit Pandemie und Krieg wird wieder deutlich, wie wichtig Frauen für die Gesellschaft sind – vor allem in entscheidenden Positionen“, betonte Gemeindebürgermeister Andreas Busch, der die Veranstaltung gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Julia Carluccio eröffnete. In den Liedern, die Marie-Luise Linnemann für den Abend ausgewählt hatte, ging es dann querbeet um viele verschiedene Herausforderungen der Emanzipation – von häuslicher Gewalt über Schönheits-OPs bis zu Ungerechtigkeiten im Job. „Es sind auch wieder Lieder aktuell, bei denen wir hofften, sie gehörten längst der Vergangenheit an“, betonte sie und stimmte „Wie einst Lili Marleen“ an.
„Ich danke den beiden für einen tollen Abend, der wieder einmal bewiesen hat, dass man auf gleichstellungspolitische Themen auch kulturell und amüsant hinweisen kann“, so die Gleichstellungsbeauftragte zum Abschluss.
Die bereitstehende gut gefüllte Spendendose reichten Linnemann und Bode direkt an ein Projekt zur Unterstützung der ukrainischen Stadt Solotschiw weiter – so kamen an diesem Abend fast 400 Euro für diesen guten Zweck zusammen.