Gemeinde prämiert „Naturnahe Vorgärten“
Dieses Jahr steht der Gartenwettbewerb der Gemeinde Lehre unter dem Motto „Naturnahe Vorgärten“. Noch bis zum 24. April können sich alle Interessierten bewerben.
Nach dem erfolgreichen Start 2025, bei dem aus den zahlreichen Bewerbungen fünf besonders naturnahe Gärten prämiert wurden, geht es jetzt in die zweite Runde. Diesmal steht der Vorgarten im Mittelpunkt, denn auch dieser oft kleine Raum kann durch eine naturnahe und doch pflegeleichte Gestaltung, ein Biotop sein für die heimische Tier- und besonders Insektenwelt.
Als „Global Nachhaltige Kommune“ lobt die Gemeinde den Gartenwettbewerb aus, um naturnahe Gärten und deren heimische Artenvielfalt zu fördern. Dabei darf es auch im Vorgarten mal eine Wildblumenwiese anstelle einer Rasenfläche sein. Diese ist nicht nur bunt und bietet Lebensraum für viele Insekten, sondern ist auch noch pflegeleicht, da sie nur maximal zweimal im Jahr gemäht werden muss.
„Mit dem neuen Schwerpunkt Vorgarten, wollen wir naturnahe, insektenfreundliche und bunte Alternativen aufzeigen zu den oft eintönigen Rasenflächen und öden Schottergärten, die man immer häufiger sieht“, erklärt Eike Guhl vom Fachbereich 50, die den Gartenwettbewerb organisiert, die Hintergründe. Beim Wettbewerb geht es um den grünen Eingangsbereich eines Grundstücks, der zwischen Haus und Straße liegt.
Das Engagement für Artenschutz und Biodiversität der fünf Gewinnergärten wird mit insgesamt 600 Euro Preisgeld belohnt: Der erste Platz ist mit 250 Euro dotiert, der zweite Platz bekommt 150 Euro, der dritte Platz erhält 100 Euro und die der vierte und fünfte Platz darf sich über jeweils 50 Euro Preisgeld freuen.
Bis zum 24. April 2026 haben alle interessierten Menschen, aber auch Vereine sowie gemeinnützige Einrichtungen im Gemeindegebiet, die Gelegenheit ihren Vorgarten zur Teilnahme am Wettbewerb einzureichen. Dazu kann man einfach eine E-Mail mit seinen Kontaktdaten und bis zu vier aussagekräftigen Fotos des Gartens an umweltwoche@gemeinde-lehre.de schicken. Gerne können in einer kurzen Beschreibung des Gartens artenschutzfördernde Besonderheiten wie etwa Wasserstellen, Nisthilfen, Trockenmauern aufgezählt werden.
Eine Jury mit Vertretern aus Verwaltung, Politik und Umweltverbänden trifft aus den allen Einsendungen eine Vorauswahl und nimmt ausgewählte Gärten voraussichtlich im Mai in Augenschein. Die Prämierung erfolgt dann im Spätsommer.
Bei Fragen steht Eike Guhl unter der oben genannten E-Mail-Adresse oder telefonisch unter 05308 699-48 gerne zur Verfügung.