Abschluss der Kampfmittelräumung an der Muna

Im vergangenen Jahr wurden die Räumungsarbeiten des Spreng- und Brandplatzes „Neue Wiese“ der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt(Muna) in Lehre endgültig abgeschlossen. Von den Niedersächsischen Landesforsten wurde kürzlich zum offiziellen Abschluss der Arbeiten eine Begehung des Waldgebiets organisiert. Vertreter des Rats und der Verwaltung der Gemeinde Lehre sowie Pressevertreter nahmen an dem Termin teil.

Hintergrund: Die Muna wurde ab 1939 von der Wehrmacht betrieben, um Kampfmittel zusammenzusetzen und zu lagern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände der Muna durch britische Streitkräfte zur Vernichtung von Munition verwendet. 1990 wurden erste Entmunitionierungsansätze vorgenommen. Die Räumungsarbeiten durch die Niedersächsischen Landesforsten erfolgten von 2020 bis 2024. 

„Das Ziel des Projektes war es zum einen den Wald gefahrlos forstwirtschaftlich nutzen zu können und zum anderen die Fläche naturschutzfachlich aufzuwerten“, erklärt Ralf Kremeike von den Niedersächsischen Landesforsten, der für das Projekt einer der Hauptverantwortlichen ist. Er ergänzt: „Wir können schon mit ein wenig Stolz auf den erfolgreichen Abschluss blicken, da der gesamte Prozess mit Planung und Durchführung fast zehn Jahre in Anspruch nahm und alle Beteiligten gut zusammengearbeitet haben.“

„Wir sind froh darüber, dass die mehrjährigen Arbeiten nun abgeschlossen sind und wir den Bürgerinnen und Bürgern ein kleines Stückchen Natur wiedergeben können“, so Sören Denecke, Fachbereichsleiter für Gremien, Ordnung, Brandschutz, Planung und Recht der Gemeinde Lehre.