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Kinder der Kindertagesstätte Wendhausen entdeckten VW
22 Kinder fuhren nach Wolfsburg – Gesprächsrunde in der Kita dient der Reflexion Was machen Papi und Mami eigentlich den ganzen Tag auf der Arbeit? Wie läuft so ein Arbeitstag der Großen ab? Und wie entsteht eigentlich ein Auto? Fragen über Fragen. Um auf alle Fragen eine fachgerechte Antwort zu finden, hat die Kindertagesstätte Wendhausen mit 22 vier- bis sechsjährigen Mädchen und Jungen am Montag, 19. Januar 2009, einen Ausflug zu VW nach Wolfsburg unternommen. Die Erlebnisse besprachen die Kinder jetzt zusammen mit ihren Erzieherinnen. Am Freitag, 30. Januar 2009, hatten sie zu einer Gesprächsrunde vor Medienvertretern der Region geladen. Kerstin Bock, Leiterin der Kita Wendhausen: „Großer Wunsch der Kinder war es, sich einmal näher mit dem Arbeitsalltag ihrer Eltern zu befassen. Naheliegend war da zunächst das Beispiel VW.“ Die Kinder erlebten eine Werksführung durch das VW-Werk. In einem großen Bus fuhren sie entlang der Produktionsstraße. Vom Blech bis zum fertigen Auto konnte der Wendhäuser Nachwuchs alles genauestens in Augenschein nehmen. Auch die überdimensionale Größe des Werkes wurde den Kindern bewusst. „Einige wunderten sich anfangs noch, dass sie ihren Vati oder ihre Mutti nicht angetroffen haben“, fügte Bock schmunzelnd hinzu. Begleitet wurden die 22 Kinder von zwei Erzieherinnen. Für den Transport nach Wolfsburg sorgten mehrere engagierte Eltern. Die Gesprächsrunde am Freitag sollte den Kindern die Möglichkeit eines Rückblicks auf diesen Tag geben. Begeistert berichteten sie, was ihnen am besten gefallen hat. Kerstin Bock erläuterte, dass die Gesprächsrunde der Reflexion und der pädagogischen Nachbetreuung des Ausflugs diene. „So kann sich das Erlebte bei den Kindern festigen und nachhaltige Lerneffekte fördern“, sagte Bock weiter. Auch die Beschäftigung mit dem eigenen Berufswunsch konnte dank dieses Ausflugs spielerisch angeregt werden.
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